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Mittwoch, 28.Juli 2010 17:58

Junioren-WM in Budapest mit Jonas Bossert und Roger Heiniger

5. WM-Rang: Jonas Bossert mit starkem Auftritt

Von: Joe Bossert

Jonas Bossert und Roger Heiniger hatten an der Junioren-WM in Ungarns Hauptstadt Budapest ganz grosse Auftritte. Dies, nachdem sie an der Junioren-EM vor Monatsfrist in Bulgarien noch hatten Lehrgeld bezahlen müssen.
Vorab Jonas Bossert gelang ein grandioser Wettkampf, der schlussendlich mit Rang 5 belohnt  wurde.
Der 20jährige Joni war in der Klasse bis 74 kg mit einem 1:0, 3:0-Sieg über einen Polen in den Wettkampf gestartet.
In Runde 2 unterlag er dem späteren Weltmeister aus Russland – Roman Vlasov – mit 4:2, 1:0.
In den Hoffnungsrunden besiegte er einen Letten mit 1:0, 2:0 und einen Österreicher mit 0:1, 1:0, 3:0.
Im Kampf um Bronze zog Joni dann gegen den Finnen Veli-Karri Suominen denkbar knapp mit 1:0, 1:0 den Kürzeren.
Trotz verpasster Bronze-Medaille ist dieser 5. Junioren-WM-Rang unter 37 Konkurrenten eine grossartige Leistung.
Ein gewaltiges BRAVO an Joni von der ganzen RCW-Familie  -  nicht nur zu diesem WM-Resultat, sondern auch zur kürzlich bestandenen Automechatroniker-Lehrabschlussprüfung mit Berufsmatura (Lehrbetrieb Auto Kurmann AG, Willisau mit  Bruno und Claudia Kurmann als grossartiges Lehrmeisterpaar und ebenso grossartige Ringerfans).

Roger Heiniger (60 kg) hatte gleich in Runde 1 gegen den Bulgaren Valeri Tsvetkov anzutreten – und zeigte gegen diesen starken Ringer dann auch überhaupt keinen Respekt. Trotzdem ging dieser 3-Runden-Kampf verloren – wenn auch unglaublich knapp. 2:0 in Runde 1 für Roger, 3:4 in Runde 2  und 0:4 in Runde 3. Grosses Pech hatte Roger in Runde 2, vergab er den siegbringenden Vorsprung doch erst in letzter Sekunde.
Nachdem der Bulgare im zweiten Kampf dann am Dänen Fredrik Bjerrehuus hängenblieb, war für Roger der Wettkampf vorbei. Rang 16 unter 27 Konkurrenten ist beileibe auch nicht schlecht.
Auf dieser Klassierung lässt sich zweifellos aufbauen, war Roger doch einer der jüngsten im Feld der 60 kg-Klasse  -  und als erst 18jähriger kann er immer noch zwei Jahre bei den Junioren starten. Da kann doch das Ziel nur heissen, das Resultat von Joni zu übertrumpfen.


 
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