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Montag, 26.Juli 2010 09:14

RCW in Engelberg: Hart – aber himmlisch schön

Engelberg – it’s heaven (himmlisch)! Mit diesem Slogan macht der Innerschweizer Touristenort Werbung. Und einmal mehr auch das Sportlager des Ringerclub Willisau in Engelberg himmlisch. Die Trainingswoche war unter dem Motto „Teamwork“ gestanden, damit der RCW auch künftig die besten nationalen Nachwuchs- und Elite-Teams stellen kann.

Von: Joe Bossert

Wie schon im letzten Jahr war auch diesmal Engelberg Lagerort des RC Willisau. Erneut eine gute Wahl, kamen doch die vielen Vorzüge des Touristenortes voll zum Tragen: perfekte Unterkunft, Küche und Halle, perfektes Wetter und angenehmes Klima, faszinierende Bergwelt, viele Freizeitmöglichkeiten neben dem eigentlichen Sportprogramm und nicht zuletzt die Nähe zu Willisau. Das ermöglicht vielen Besuchern einen Einblick ins Lagerleben und den Trainingsbetrieb. Aber auch die daheimgebliebenen Eliteringer konnten dank der kurzen Distanz die Abendtrainings besuchen – angeführt von den Top-Cracks Thomas Bucheli und Marco Riesen.
Lagerchef Andi „Isbär“ Schmid – es war dies seine fünfte Lagerleitung – hatte auf der Teilnehmerliste erneut zehn (starke) ungarische und sechs hoffnungsvolle Ufhuser Nachwuchsringer. Die Offenheit für Zusammenarbeit in der Region aberauch international ist vermutlich mitverantwortlich für die seit Jahren anhaltenden RCW-Erfolge.
Alles in allem war die Lagerschar rund 60 Mann/Frau stark. Darunter als einziges (mitkämpfendes) Mädchen die zähe,13jährige Linda Burkart.
Starke Leistungen auf den Matten
Das RCW-Sportlager ist leistungsorientiert, obwohl neben den täglich zwei Mattentrainings noch viele andere Aktivitäten angeboten werden. So waren bei den heissen Temparaturen Aktivitäten am Wasser fast täglich auf dem Programm.
Und wenn immer wieder gesagt wird, dass die (heutige) Jugend nicht mehr leistungswillig sei, so trifft das bei den jungen Ringern sicher nicht zu. Bei allen Lektionen auf und neben den Matten wurde Vollgas gegeben.
Ehrenamtlichkeit und „Super-Joni“
Ohne ehrenamtliche Engagements liefe auch im RCW-Lager nichts. In der Küche zogen Rita, Marlen, Daniela, Silvia, Edwin und Melina die Fäden und mussten schauen, dass sie mit dem Bereitstellen von Flüssigkeit nachkamen.
Für das Technische waren Rolf, Felix, Mänf, Philipp, Pius und Isbär verantwortlich.
Wie eine kleine Bombe schlug die Erfolgsmeldung von Jonas Bossert (5. Rang an der Junioren-WM in Budapest; 74 kg; 37 Teilnehmer) bei der Lagerschar ein. Und als „Super-Joni“ am Donnerstag-Abend gar noch das Lager besuchte, war das natürlich der „Hammer“. Wer weiss: Vielleicht wäre dieser WM-Erfolg von Jonas ohne ENGELBERG gar nicht möglich gewesen, hatte er doch einen Teil seines ringerischen Werkzeugs in eben diesen (früheren) Lagern geholt.

Bilder gibts in den Fotoalben...


 
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